Conti-Ransomware-Wiederherstellung - Ein Alptraum für große Unternehmen
Hält CONTI-Ransomware Ihre Daten als Geisel? Falls ja, befinden Sie sich möglicherweise in einer Notlage, bewahren Sie jedoch die Ruhe. Conti-Ransomware ist dafür bekannt, Unternehmen und Organisationen jeder Größenordnung anzugreifen und gehört zu den kostspieligsten Ransomware-Varianten, die Unternehmen betreffen. Es handelt sich um eine Neuauflage der RYUK-Ransomware-Variante, die im Juni 2020 auftauchte.
Diese Seite enthält wesentliche Informationen über Conti-Ransomware, Entschlüsselung, Wiederherstellung, Entfernung und Statistiken. Bitte überprüfen Sie die nachstehenden Informationen und kontaktieren Sie unser Support-Team, um sofortige Hilfe bei der Entfernung und Wiederherstellung von Conti-Ransomware zu erhalten.
Was ist Conti-Ransomware und wie infiziert sie meine Dateien?
RYUK, erstmals im August 2018 entdeckt, hat bereits bei mehreren großen Konzernen und mittelständischen Unternehmen Verwüstungen angerichtet. Conti tauchte im Juli 2020 auf und zeigte Verhaltensweisen und Lösegeldforderungen, die denen von RYUK unheimlich ähnlich waren, wie beispielsweise die Verwendung von AES-256-Bit-Verschlüsselung in militärischer Qualität in Kombination mit RSA-4096.
Ähnlich wie Ryuk stellt Conti-Ransomware eine besondere Bedrohung für Unternehmen und Organisationen dar, die eine große und komplexe Netzwerkinfrastruktur betreiben. Obwohl es Ähnlichkeiten mit Ryuks Quellcode und Modus Operandi aufweist, ist Conti intelligenter, schneller und effizienter bei der Verschlüsselung von Daten und der Abschaltung ganzer Netzwerke. Die Verbindung zwischen Ryuk und Conti wird weiter dadurch unterstützt, dass Conti-Angriffe zunehmen, während Ryuk-Angriffe abnehmen.
Die AES-256/RSA-4096-Verschlüsselung in Verbindung mit 32 simultanen Verschlüsselungs-Threads, die zur Verschlüsselung von Dateien mit unübertroffener Geschwindigkeit verwendet werden, macht dies zu einer äußerst gefährlichen Malware für mittelgroße bis große Organisationen. Dies bedeutet, dass die Conti-Ransomware ein gesamtes Netzwerk wesentlich schneller verschlüsseln kann als die meisten anderen existierenden Ransomware-Varianten, was es schwieriger macht, sie zu erkennen und zu stoppen, bevor sie den Betrieb stört.
Was sollte ich tun, wenn meine Daten von CONTI-Ransomware verschlüsselt wurden?
Wenn Sie Opfer von Ransomware geworden sind, befolgen Sie diese entscheidenden Schritte:
24/7 Ransomware-Wiederherstellungshilfe anfordern
Erhalten Sie Expertenberatung zur sicheren Bewertung, Eindämmung und Wiederherstellung.
Infizierte Systeme isolieren
Trennen Sie infizierte Geräte, um die Ausbreitung zu stoppen. Vermeiden Sie Selbstwiederherstellungsversuche.
Beweise sofort sichern
Bewahren Sie Erpresserschreiben Protokolle auf. Starten Sie nichts neu und modifizieren Sie nichts.
CONTI-Ransomware-Statistiken Fakten
LÖSEGELDBETRÄGE
Conti zielt auf Unternehmen und Konzerne mit einer großen IT-Infrastruktur ab. Daher sind die Lösegeldzahlungen oft viel höher als bei anderen Varianten und liegen häufig auf dem Niveau von Ryuk.
Die durchschnittliche Conti-Lösegeldsumme liegt irgendwo zwischen 100.000 und 350.000 US-Dollar. Einige Angreifer haben jedoch sogar bis zu 800.000 US-Dollar oder über 1 Million US-Dollar gefordert. Beim Kauf von Bitcoin zur Zahlung eines Lösegelds können Schnellkaufmethoden eine Gebühr von bis zu 10% beinhalten.
DURCHSCHNITTLICHE DAUER
Da Conti Unternehmen angreift, ist die durchschnittliche Dauer eines Vorfalls länger als bei anderer Ransomware. Dies liegt an der manuellen Kommunikation mit den Angreifern per E-Mail, was eine erhebliche Verzögerung der Reaktionszeit und des Datenwiederherstellungsprozesses zur Folge hat.
Da es sich um einen Angriff auf Unternehmensebene handelt, wird es in Bezug auf PR-Schäden umso kostspieliger, je länger Ihre Systeme und Dateien als Geisel gehalten werden. Ihr Ziel sollte es sein, Ihre Systeme so schnell wie möglich wieder in einen produktiven Zustand zu bringen. Der beste Weg dazu ist, Experten wie BeforeCrypt hinzuzuziehen, die über umfangreiches Wissen über diese Ransomware verfügen. Wir können Ihnen dabei helfen, Ihr Netzwerk wieder zum Laufen zu bringen.
FALLAUSGÄNGE
Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, nach der Zahlung an die Angreifer einen funktionierenden Conti-Entschlüsseler zu erhalten. Es gibt jedoch nie eine Garantie dafür, überhaupt einen funktionierenden Entschlüsselungsschlüssel zu erhalten. Da es sich um eine neue Variante handelt, die im Juni 2020 aufgetaucht ist, benötigen wir noch mehr Daten, um zu bestätigen, ob von den Angreifern tatsächlich ein funktionierender Entschlüsseler bereitgestellt wird.
HÄUFIGE ANGRIFFSVEKTOREN
In den meisten Fällen sind entweder das Remote Desktop Protocol oder E-Mail-Phishing die zwei führenden Angriffsvektoren. Bedauerlicherweise scheitern selbst Unternehmen daran, ihre offenen RDP-Ports zu sichern.
Aufgrund der Zunahme von Fernarbeit arbeiten jetzt viele Mitarbeiter von zu Hause aus mit Fernzugriffskontrolle, wodurch das Netzwerk des Unternehmens Hackern und allen Arten von Cyberkriminellen ausgesetzt ist. Aber es beschränkt sich nicht auf das Remote Desktop Protocol.
Tatsächlich ist die häufigste Methode zur Verbreitung dieser Ransomware E-Mail-Phishing.
Wie man CONTI-Ransomware identifiziert
Häufig gestellte Fragen
Ransomware verschlüsselt Dateien mit etablierten kryptografischen Verfahren, in der Regel AES (Advanced Encryption Standard) oder RSA (Rivest-Shamir-Adleman). Nach dem Start durchsucht die Schadsoftware das System nach bestimmten Dateitypen und verschlüsselt sie, sodass Sie nicht mehr darauf zugreifen können. Einige Varianten setzen ausschließlich auf symmetrische Verschlüsselung (AES), andere kombinieren sie mit asymmetrischer Verschlüsselung (RSA) und sperren die Dateien mit einem eigenen Schlüsselpaar.
Das hängt von der jeweiligen Ransomware-Variante ab. Für manche Varianten stehen öffentlich verfügbare Entschlüsselungswerkzeuge bereit, für andere existiert keine bekannte Lösung. Sie können eine kostenlose Anfrage zur Wiederherstellung Ihrer Daten stellen, und wir prüfen für Sie, welche Entschlüsselungsmöglichkeiten infrage kommen.
Sobald personenbezogene Daten betroffen sind – und das trifft auf nahezu jeden Ransomware-Vorfall zu – besteht in der Regel eine gesetzliche Meldepflicht. In der EU verlangt die DSGVO eine Meldung an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde innerhalb von 72 Stunden, nachdem Sie von der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten Kenntnis erlangt haben. Im Vereinigten Königreich gilt beim ICO dieselbe Frist von 72 Stunden. In den USA haben Einrichtungen, die unter HIPAA fallen, 60 Tage Zeit, um betroffene Personen zu informieren; bei Vorfällen mit mehr als 500 Betroffenen ist unverzüglich zu melden. Maßgeblich für den Fristbeginn ist die Kenntnis des Vorfalls, nicht dessen vollständige technische Aufklärung.
In den meisten Rechtsordnungen ist eine Lösegeldzahlung für sich genommen nicht strafbar. Sie kann jedoch rechtswidrig werden, wenn das Geld an eine sanktionierte Organisation oder in ein sanktioniertes Land fließt – etwa an von der US-Behörde OFAC gelistete Gruppen oder an Personen und Organisationen auf den Sanktionslisten der EU oder des britischen Finanzministeriums. Vor jeder Zahlung ist deshalb eine Sanktionsprüfung unverzichtbar. BeforeCrypt übernimmt diese Prüfung als festen Bestandteil jedes Mandats.
Die meisten etablierten Ransomware-Gruppen liefern nach einer Zahlung tatsächlich ein funktionsfähiges Entschlüsselungswerkzeug – ihr Geschäftsmodell beruht darauf, als zuverlässig zu gelten. Allerdings gibt es bei der Wiederherstellung häufig Probleme: Die Werkzeuge arbeiten langsam, führen die Entschlüsselung nicht vollständig durch oder beschädigen einen Teil der Dateien. Genau hier zahlt sich spezialisierte Unterstützung aus: BeforeCrypt verfolgt, wie zuverlässig einzelne Gruppen liefern, handelt – soweit die Gruppe dies zulässt – die Entschlüsselung von Beispieldateien als Funktionsnachweis aus und erstellt auf Basis der eigenen Erfahrung mit der jeweiligen Gruppe realistische Zeitpläne für die Wiederherstellung.
Die meisten aktiven Ransomware-Gruppen setzen ihre Veröffentlichungsdrohung um: Die entwendeten Daten erscheinen auf der Leak-Seite der Gruppe, werden häufig zusätzlich über Telegram und Dark-Web-Foren verbreitet und mitunter an Dritte verkauft. Die Wiederherstellung beschränkt sich dann auf das, was Sie aus Ihren Backups zurückholen können.
Backups schützen vor Datenverlust, nicht vor Datendiebstahl. Die meisten aktiven Ransomware-Gruppen entwenden vertrauliche Daten, bevor sie diese verschlüsseln, und drohen mit einer Veröffentlichung – unabhängig davon, wie gut Sie Ihre Daten wiederherstellen können. Deshalb bleiben die Leak-Seite und mögliche Verhandlungen auch für Organisationen mit sauberen Offline-Backups relevant. Die Aussage „Wir spielen einfach das Backup zurück“ greift in solchen Fällen zu kurz.
In den meisten Rechtsordnungen ja – eine Anzeige gehört zum Standardvorgehen bei einem Ransomware-Vorfall und ist teilweise gesetzlich vorgeschrieben. In den USA sind das FBI (über IC3 oder eine örtliche Außenstelle) und CISA zuständig, in der EU die nationalen CERTs und die Cybercrime-Einheiten der Polizei. Eine Meldung verpflichtet Sie zu keinem bestimmten Weg bei der Wiederherstellung. Sie eröffnet Ihnen jedoch Zugang zu Informationen über Cyberbedrohungen (Threat Intelligence) und gelegentlich auch zu Entschlüsselungswerkzeugen, welche die Behörden sichergestellt haben.
Ja. Wir haben mehr als 1.700 Vorfälle bearbeitet – Ransomware, Business E-Mail Compromise (BEC) und Erpressung nach Datenabfluss. Wir bestimmen die Variante, entscheiden zwischen Entschlüsselung und geprüfter sauberer Wiederherstellung und begleiten die kontrollierte Rückkehr in den Regelbetrieb. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei Verhandlungen und bei der Erfüllung regulatorischer Pflichten – stets auf rechtlich gesicherter Grundlage und mit nachvollziehbarer Dokumentation.
Ja. Wir erstellen Vorfallsberichte in versicherungstauglicher Form: Sie enthalten eine belastbare Chronologie des Vorfalls, Angaben zum Umfang und zum wahrscheinlichen Einfallsweg, eine Bewertung des Datenabflusses, eine Darstellung der ergriffenen Maßnahmen und eine dokumentierte Beweiskette. Auf Wunsch nehmen wir am Gespräch mit dem Schadenregulierer teil, übertragen unsere Ergebnisse in die Formulare Ihres Versicherers und stellen die erforderlichen Meldungen nach DSGVO und NIS2 bereit. Die endgültige Anerkennung richtet sich immer nach Police und Versicherer. Unsere Unterlagen sind jedoch darauf ausgelegt, Freigaben zu beschleunigen und Rückfragen zu reduzieren.
IT-Dienstleister (MSPs) halten den Betrieb am Laufen; für Beweissicherung und die Ersteinschätzung eines Sicherheitsvorfalls sind sie nicht aufgestellt. Die Dienstleisterlisten der Versicherer sind auf die Schadenabwicklung ausgerichtet, nicht zwangsläufig auf Tempo und Klarheit für Ihr Unternehmen. Wir arbeiten sowohl mit IT-Dienstleistern als auch mit den Dienstleistern der Versicherer zusammen: Wir starten innerhalb von zwei Stunden, führen die forensische Ersteinschätzung mit dokumentierter Beweiskette durch, koordinieren die sichere Eindämmung und liefern Ergebnisse, die sowohl der Geschäftsführung als auch dem Versicherer vorgelegt werden können – ohne die Kontrolle über Ihre IT-Umgebung zu übernehmen.
Weil spezialisierte Unterstützung auch in einer unübersichtlichen Lage eine zügige und sichere Wiederherstellung ermöglicht. Wir verkürzen die Ausfallzeit und begrenzen den Schaden, während die Beweise gesichert bleiben. Innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie ein Paket zur forensischen Ersteinschätzung: eine Chronologie des Vorfalls, Angaben zum wahrscheinlichen Einfallsweg und zum Umfang, die Entscheidung zwischen Entschlüsselung und sauberer Wiederherstellung sowie die Kriterien für die Freigabe der Systeme. So kann die Geschäftsführung fundiert entscheiden. Das Ergebnis ist ein kontrollierter und geprüfter Neustart statt eines Vorgehens nach Gefühl.