Safepay-Ransomware: Angriffsweise, Risiken und Wiederherstellung
Bei Safepay-Angriffen dauert es vom Zugriff mit gestohlenen VPN-Zugangsdaten bis zur Verschlüsselung der gesamten Umgebung etwa 24 Stunden, und die Angreifer rufen Betroffene zusätzlich telefonisch an, um Zahlungsdruck aufzubauen. Wie die Gruppe eindringt, was die Erpresserbotschaft fordert und wie unser Expertenteam in betroffenen IT-Umgebungen Entschlüsselungsoptionen prüft und verschlüsselte Daten wiederherstellt, erfahren Sie hier.
Was ist Safepay-Ransomware?
Safepay trat erstmals im September und Oktober 2024 auf. Bereits im Mai 2025 führte die NCC Group Safepay als aktivste Ransomware-Gruppe und ordnete ihr 18 % der in diesem Monat erfassten Angriffe zu. Auf ihrer eigenen Leak-Seite erklärt die Gruppe, kein Affiliate-Programm zu betreiben; alle Phasen vom Eindringen in die Systeme über die Verschlüsselung bis zu den Verhandlungen übernimmt dasselbe Team. Verschlüsselte Dateien erhalten die Endung .safepay, und neben Windows-Servern verschlüsselt die Gruppe auch VMware-ESXi-Hosts. BeforeCrypt unterstützt Sie dabei, den Angriff einzudämmen, die Entschlüsselungs- und Wiederherstellungsoptionen zu bewerten und den Geschäftsbetrieb wieder aufzunehmen.
Doppelte Erpressung
Die Angreifer entwenden Dateien, bevor sie diese verschlüsseln. Damit behalten sie ein Druckmittel, auch wenn Sie Ihre Daten aus Backups wiederherstellen.Windows und ESXi im Visier
Safepay verschlüsselt Windows-Systeme und kann zusätzlich VMware-ESXi-Hosts angreifen. Virtualisierte Infrastruktur ist damit unmittelbar betroffen.Betroffene Unternehmen und Branchen
Zu den Betroffenen zählen überwiegend kleine und mittlere Unternehmen mit Schwerpunkt in den USA und in Deutschland. Am häufigsten betroffen sind Fertigung und unternehmensnahe Dienstleistungen.Prüfung von Entschlüsselungswerkzeugen
BeforeCrypt klärt im Rahmen jeder Einschätzung, ob ein geeignetes Entschlüsselungswerkzeug verfügbar ist — auch kostenfreie Werkzeuge werden geprüft.Warum spezialisierte Unterstützung bei einem Ransomware-Angriff sinnvoll ist
Safepay verschlüsselt Dateien mit ChaCha20 und wechselt auf Prozessoren mit AES-NI-Unterstützung zu AES-CBC. Jede Datei erhält einen eigenen symmetrischen Schlüssel, der mit dem Elliptische-Kurven-Verfahren x25519 geschützt wird; in der Praxis lassen sich die Dateien daher ohne den Schlüssel der Angreifer nicht entschlüsseln. BeforeCrypt prüft dennoch bei jeder Einschätzung den aktuellen Stand verfügbarer Werkzeuge und testet Entschlüsselungswerkzeuge zunächst anhand von Kopien der betroffenen Dateien.
Safepay setzt auf doppelte Erpressung: Die Angreifer kopieren Daten aus dem Netzwerk, bevor die Verschlüsselung beginnt. Auch bei intakten Backups bleibt der Diebstahl vertraulicher Daten ein eigenständiges Risiko: Die Dateien können auf der Leak-Seite der Gruppe erscheinen und als Druckmittel gegenüber Kunden und Partnern dienen. Welche Meldepflichten greifen, hängt von Ihrer Branche und Ihrem Standort ab — die häufigen Fragen weiter unten benennen die maßgeblichen Fristen.
BeforeCrypt übernimmt die vollständige Vorfallsbearbeitung — forensische Ersteinschätzung, Eindämmung, Bereinigung und Wiederherstellung — oder arbeitet an der Seite Ihres IT-Teams. Dazu gehören die Klärung, welche Daten abgeflossen sind, die Beweissicherung für Versicherer und Behörden sowie die Bewertung der Handlungsoptionen; bei Bedarf übernehmen wir auch die Kommunikation mit den Erpressern. Vor jeder Lösegeldzahlung prüfen wir, ob die Zahlungsempfänger auf Sanktionslisten stehen. Wir klären mit Ihnen, welche Meldefristen zu beachten sind. Die Veröffentlichung auf der Leak-Seite und laufende Fristen erhöhen den Druck zusätzlich. Die gleichzeitige Bewältigung technischer, organisatorischer und kommunikativer Aufgaben kann interne Teams erheblich belasten.
Ein erfahrenes internes Sicherheitsteam kann wesentliche Teile der Vorfallsbewältigung übernehmen, und manche Unternehmen gehen genau diesen Weg. Die Abfolge der einzelnen Schritte beschreibt unser ausführlicher Notfallplan. In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche Aufgaben Ihr Team übernimmt und wo spezialisierte Unterstützung Zeit spart.
Safepay hinterlegt eine Erpresserbotschaft mit dem Dateinamen readme_safepay.txt in den verschlüsselten Ordnern. Sie beginnt mit der knappen Feststellung, dass das Netzwerk kompromittiert und die Dateien verschlüsselt wurden. Die Botschaft verweist auf ein Tor-Portal und enthält im oberen Bereich eine persönliche Client-ID. Diese Kombination hilft dabei, eine echte Safepay-Botschaft von Nachahmungen zu unterscheiden.
Starten Sie keine unkoordinierten Entschlüsselungs- oder Wiederherstellungsversuche. Stimmen Sie die nächsten Schritte mit Ihrem IT- oder Incident-Response-Team ab.
Von Safepay-Ransomware betroffen? Diese Schritte sind jetzt entscheidend
Wenn Ihr Unternehmen von Ransomware betroffen ist, sollten Sie zuerst diese Schritte gehen:
Unterstützung rund um die Uhr anfordern
Unsere Fachleute begleiten Sie bei der Einschätzung der Lage und den nächsten Schritten.
Betroffene Systeme isolieren
Trennen Sie betroffene Geräte vom Netzwerk, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Führen Sie keine unkoordinierten Wiederherstellungsversuche durch.
Beweise sofort sichern
Bewahren Sie Erpresserbotschaften und Protokolldateien auf. Starten Sie keine Systeme neu und verändern Sie keine Daten.
Safepay-Ransomware: Zahlen und Fakten
Safepay im Überblick
| Name | Safepay |
| Gefahrenstufe | Hoch. Ransomware mit doppelter Erpressung: Die Gruppe entwendet Daten und verschlüsselt anschließend Windows- und VMware-ESXi-Umgebungen. |
| Erstes Auftreten | Erstmals Ende 2024 beobachtet |
| Betroffene Betriebssysteme | Windows, VMware ESXi |
| Angehängte Dateiendungen | .safepay |
| Dateiname der Erpresserbotschaft | readme_safepay.txt |
| Kontaktwege | In der Erpresserbotschaft genanntes Verhandlungs- und Leak-Portal im Tor-Netzwerk (.onion-Adresse der Version 3) sowie ein zusätzlicher TON-Link (The Open Network); der Zugang erfolgt über eine individuelle ID |
Typische Angriffswege
- External Remote Services (T1133) — offen erreichbare RDP- und VPN-Zugänge für den Erstzugriff, darunter SSL-VPN-Portale ohne wirksame Multi-Faktor-Authentifizierung und fehlerhaft konfigurierte Fortinet-/FortiGate-Appliances
- Valid Accounts (T1078) — kompromittierte oder mehrfach verwendete Zugangsdaten, mit denen die Angreifer Schutzmaßnahmen am Netzwerkrand kaum bemerkt überwinden
- Phishing: Voice (T1566.004) — eine E-Mail-Flut in Verbindung mit Anrufen über Microsoft Teams, bei denen sich die Angreifer als interner IT-Support ausgeben, um Fernzugriff zu erhalten, unter anderem über Quick Assist
- Brute Force: Password Spraying (T1110.003) — Password-Spraying gegen VPN-Zugänge; Zugangsdaten werden zudem mithilfe von Infostealer-Schadsoftware gestohlen oder auf Darknet-Marktplätzen beschafft
Höhe der Lösegeldforderungen
Zu den von der Gruppe genannten Opfern zählen überwiegend kleinere und mittlere Unternehmen in den USA und in Deutschland; auch Managed-Service-Provider und IT-Distributoren geraten ins Visier. Der Erstzugriff erfolgt in der Regel über gültige Zugangsdaten an VPN-Portalen ohne Multi-Faktor-Authentifizierung.
Die Forderungen liegen typischerweise bei 1 bis 3 % des Jahresumsatzes des betroffenen Unternehmens. Red Sense bezifferte typische Forderungen auf 500.000 $ bis 1 Mio. $; verwiesen Betroffene auf die regulatorischen Folgen einer Zahlung, sanken die Forderungen auf 100.000 $ bis 300.000 $. Gezahlt wird üblicherweise in Bitcoin. Ein schneller Kauf von Bitcoin über PayPal oder per Kreditkarte ist bei Beträgen dieser Größenordnung nicht möglich; zudem sollten Sie fachlich prüfen lassen, ob eine Zahlung in dieser Höhe rechtlich zulässig ist.
Wenn Verhandlungen sinnvoll sind, übernehmen wir in Abstimmung mit Ihnen die Kommunikation mit den Erpressern. Ziel ist es, die Lösegeldforderung zu reduzieren und mehr Zeit für die Vorfallsbewältigung zu gewinnen. Vor einer etwaigen Lösegeldzahlung führen wir eine Sanktionsprüfung durch.
Dauer der Wiederherstellung
Die Ausfallzeit verlängert sich, weil Safepay vor der Verschlüsselung die Wege zur Wiederherstellung beseitigt: Die Angreifer stoppen Backup- und Datenbankdienste und löschen Schattenkopien sowie Backup-Dateien, die mit Software von Drittanbietern erstellt wurden. Laut Proven Data änderten sie in einzelnen Vorfällen sämtliche Administratorkennwörter und sperrten die Verantwortlichen so aus ihrer eigenen Infrastruktur aus.
Für die meisten betroffenen Unternehmen ist die Ausfallzeit der teuerste Teil des Vorfalls; hinzu kommen mögliche Schäden für den Ruf des Unternehmens.
Unser Team ist rund um die Uhr erreichbar und unterstützt Sie bei der Bewertung des Vorfalls, der Eindämmung des Angriffs und der sicheren Wiederherstellung.
So erkennen Sie die Safepay-Ransomware
In den betroffenen Verzeichnissen liegt die Datei readme_safepay.txt. Der Text beginnt mit dem Hinweis, dass das Netzwerk kompromittiert und die Dateien verschlüsselt seien. In der Regel enthält er einen Tor-Link für die Verhandlung sowie eine eindeutige Kennung, über die die Angreifer den Fall im Chat zuordnen.
Häufige Fragen
Ransomware verschlüsselt Dateien mit etablierten kryptografischen Verfahren, in der Regel AES (Advanced Encryption Standard) oder RSA (Rivest-Shamir-Adleman). Nach dem Start durchsucht die Schadsoftware das System nach bestimmten Dateitypen und verschlüsselt sie, sodass Sie nicht mehr darauf zugreifen können. Einige Varianten setzen ausschließlich auf symmetrische Verschlüsselung (AES), andere kombinieren sie mit asymmetrischer Verschlüsselung (RSA) und sperren die Dateien mit einem eigenen Schlüsselpaar.
Das hängt von der jeweiligen Ransomware-Variante ab. Für manche Varianten stehen öffentlich verfügbare Entschlüsselungswerkzeuge bereit, für andere existiert keine bekannte Lösung. Sie können eine kostenlose Anfrage zur Wiederherstellung Ihrer Daten stellen, und wir prüfen für Sie, welche Entschlüsselungsmöglichkeiten infrage kommen.
Sobald personenbezogene Daten betroffen sind – und das trifft auf nahezu jeden Ransomware-Vorfall zu – besteht in der Regel eine gesetzliche Meldepflicht. In der EU verlangt die DSGVO eine Meldung an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde innerhalb von 72 Stunden, nachdem Sie von der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten Kenntnis erlangt haben. Im Vereinigten Königreich gilt beim ICO dieselbe Frist von 72 Stunden. In den USA haben Einrichtungen, die unter HIPAA fallen, 60 Tage Zeit, um betroffene Personen zu informieren; bei Vorfällen mit mehr als 500 Betroffenen ist unverzüglich zu melden. Maßgeblich für den Fristbeginn ist die Kenntnis des Vorfalls, nicht dessen vollständige technische Aufklärung.
In den meisten Rechtsordnungen ist eine Lösegeldzahlung für sich genommen nicht strafbar. Sie kann jedoch rechtswidrig werden, wenn das Geld an eine sanktionierte Organisation oder in ein sanktioniertes Land fließt – etwa an von der US-Behörde OFAC gelistete Gruppen oder an Personen und Organisationen auf den Sanktionslisten der EU oder des britischen Finanzministeriums. Vor jeder Zahlung ist deshalb eine Sanktionsprüfung unverzichtbar. BeforeCrypt übernimmt diese Prüfung als festen Bestandteil jedes Mandats.
Die meisten etablierten Ransomware-Gruppen liefern nach einer Zahlung tatsächlich ein funktionsfähiges Entschlüsselungswerkzeug – ihr Geschäftsmodell beruht darauf, als zuverlässig zu gelten. Allerdings gibt es bei der Wiederherstellung häufig Probleme: Die Werkzeuge arbeiten langsam, führen die Entschlüsselung nicht vollständig durch oder beschädigen einen Teil der Dateien. Genau hier zahlt sich spezialisierte Unterstützung aus: BeforeCrypt verfolgt, wie zuverlässig einzelne Gruppen liefern, handelt – soweit die Gruppe dies zulässt – die Entschlüsselung von Beispieldateien als Funktionsnachweis aus und erstellt auf Basis der eigenen Erfahrung mit der jeweiligen Gruppe realistische Zeitpläne für die Wiederherstellung.
Die meisten aktiven Ransomware-Gruppen setzen ihre Veröffentlichungsdrohung um: Die entwendeten Daten erscheinen auf der Leak-Seite der Gruppe, werden häufig zusätzlich über Telegram und Dark-Web-Foren verbreitet und mitunter an Dritte verkauft. Die Wiederherstellung beschränkt sich dann auf das, was Sie aus Ihren Backups zurückholen können.
Backups schützen vor Datenverlust, nicht vor Datendiebstahl. Die meisten aktiven Ransomware-Gruppen entwenden vertrauliche Daten, bevor sie diese verschlüsseln, und drohen mit einer Veröffentlichung – unabhängig davon, wie gut Sie Ihre Daten wiederherstellen können. Deshalb bleiben die Leak-Seite und mögliche Verhandlungen auch für Organisationen mit sauberen Offline-Backups relevant. Die Aussage „Wir spielen einfach das Backup zurück“ greift in solchen Fällen zu kurz.
In den meisten Rechtsordnungen ja – eine Anzeige gehört zum Standardvorgehen bei einem Ransomware-Vorfall und ist teilweise gesetzlich vorgeschrieben. In den USA sind das FBI (über IC3 oder eine örtliche Außenstelle) und CISA zuständig, in der EU die nationalen CERTs und die Cybercrime-Einheiten der Polizei. Eine Meldung verpflichtet Sie zu keinem bestimmten Weg bei der Wiederherstellung. Sie eröffnet Ihnen jedoch Zugang zu Informationen über Cyberbedrohungen (Threat Intelligence) und gelegentlich auch zu Entschlüsselungswerkzeugen, welche die Behörden sichergestellt haben.
Ja. Wir haben mehr als 1.700 Vorfälle bearbeitet – Ransomware, Business E-Mail Compromise (BEC) und Erpressung nach Datenabfluss. Wir bestimmen die Variante, entscheiden zwischen Entschlüsselung und geprüfter sauberer Wiederherstellung und begleiten die kontrollierte Rückkehr in den Regelbetrieb. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei Verhandlungen und bei der Erfüllung regulatorischer Pflichten – stets auf rechtlich gesicherter Grundlage und mit nachvollziehbarer Dokumentation.
Ja. Wir erstellen Vorfallsberichte in versicherungstauglicher Form: Sie enthalten eine belastbare Chronologie des Vorfalls, Angaben zum Umfang und zum wahrscheinlichen Einfallsweg, eine Bewertung des Datenabflusses, eine Darstellung der ergriffenen Maßnahmen und eine dokumentierte Beweiskette. Auf Wunsch nehmen wir am Gespräch mit dem Schadenregulierer teil, übertragen unsere Ergebnisse in die Formulare Ihres Versicherers und stellen die erforderlichen Meldungen nach DSGVO und NIS2 bereit. Die endgültige Anerkennung richtet sich immer nach Police und Versicherer. Unsere Unterlagen sind jedoch darauf ausgelegt, Freigaben zu beschleunigen und Rückfragen zu reduzieren.
IT-Dienstleister (MSPs) halten den Betrieb am Laufen; für Beweissicherung und die Ersteinschätzung eines Sicherheitsvorfalls sind sie nicht aufgestellt. Die Dienstleisterlisten der Versicherer sind auf die Schadenabwicklung ausgerichtet, nicht zwangsläufig auf Tempo und Klarheit für Ihr Unternehmen. Wir arbeiten sowohl mit IT-Dienstleistern als auch mit den Dienstleistern der Versicherer zusammen: Wir starten innerhalb von zwei Stunden, führen die forensische Ersteinschätzung mit dokumentierter Beweiskette durch, koordinieren die sichere Eindämmung und liefern Ergebnisse, die sowohl der Geschäftsführung als auch dem Versicherer vorgelegt werden können – ohne die Kontrolle über Ihre IT-Umgebung zu übernehmen.
Weil spezialisierte Unterstützung auch in einer unübersichtlichen Lage eine zügige und sichere Wiederherstellung ermöglicht. Wir verkürzen die Ausfallzeit und begrenzen den Schaden, während die Beweise gesichert bleiben. Innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie ein Paket zur forensischen Ersteinschätzung: eine Chronologie des Vorfalls, Angaben zum wahrscheinlichen Einfallsweg und zum Umfang, die Entscheidung zwischen Entschlüsselung und sauberer Wiederherstellung sowie die Kriterien für die Freigabe der Systeme. So kann die Geschäftsführung fundiert entscheiden. Das Ergebnis ist ein kontrollierter und geprüfter Neustart statt eines Vorgehens nach Gefühl.